Leggings – Wie trägt man sie richtig?

Miss Sixty LeggingsAuch wenn sie einige Zeit lang von der Bildfläche verschwunden sind, seit mehreren Jahren sind sie wieder da und nicht mehr aus unseren Kleiderschränken und (Street-) Stlyes wegzudenken: Die Leggings. Ob man sie nun mag oder nicht, sie werden uns auch weiterhin erhalten bleiben. Zeit genug ein paar Fakten zu schaffen und die wichtigsten Do’s & Don’ts aufzugreifen, wie man Leggings richtig kombiniert und wovon man besser die Finger lassen sollte.

Leggings sind keine Hosen

Auch wenn es hart klingt, lasst uns Klartext reden: Leggings sind im Grunde Strumpfhosen ohne Füße. Beziehungsweise – und das ist noch viel wichtiger: Leggings sind keine Hosen! Wenn man sich das als oberste Regel zu Herzen nimmt, ist man in Sachen Styling schon einen guten Schritt weiter.
Dazu kommt, dass Leggings meistens saubequem sind und sich wie eine zweite Haut anfühlen. Doch dieser Vorteil kann schnell zum fiesen Nachteil werden. Hautenge Leggings betonen die Körper – und das nicht immer positiv. Erbarmungslos kommen Pölsterchen, kleine Dellen und Rundungen an der falschen Stelle zum Vorschein und werden oft noch zusätzlich betont. Selbst große Frauen können in Leggings gestaucht wirken und kürzere oder kräftigere Beine werden nicht kaschiert, sondern optisch noch zusätzlich betont. Falsch kombiniert ist der textile Alptraum perfekt.

Stylingtipps für Leggings

Die NoGo’s in Sachen Leggings Styling liegen eigentlich auf der Hand.

Leggings JeansminirockSo bitte nicht:

  • Kurze Oberteile oder gar bauchfrei zu Leggings (Wir erinnern uns: Leggings sind keine Hosen!)
  • Vor allem bei kleineren Frauen oder bei kräftigeren Beinen Ballerinas zur Leggings. Diese Kombi ergibt minimale Beinlänge und maximale -breite. Worst case!
  • Schlabber Leggings! Die Leggings sollte nicht um die Beine flattern sondern eng anliegen, jedoch nicht einschneiden.
  • Zu kurze Leggings. Ein kleines Stück über dem Knöchel ist Schluss. Zu lang wirkt schlabbrig und zu kurz (Mitte Unterschenkel) wie eingelaufen und mehr als unvorteilhaft.
  • Leggings im Used Look! Anders als bei Jeans sind Löcher und Risse in einer Leggings tabu.
  • Große Muster, grelle Farben. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man hat Beine, die optisch ruhig ein „bisschen mehr“ vertragen können oder man ist ab Größe 40 mit einem unzerstörbaren Selbstbewusstsein ausgestattet. Alle anderen sollten die Finger davon lassen.

Leggings richtig zu kombinieren ist im Umkehrschluss gar nicht so schwer.

Übrigens: Mein persönlicher Alptraum sind Jeansminiröcke in Kombination mit Leggings und Ballerinas. An diesem Look ist eigentlich alles schlimm und er wirkt – egal mit welcher Figur – immer unvorteilhaft und billig.

So geht’s:

  • Das Oberteil sollte mindestens den Po bedecken. Wer auf Nummer sicher gehen will, denkt an die Länge eines Minirocks, der gerade noch akzeptabel ist und hat so die richtige Länge. Pullis, Longshirts, Tuniken, Strickkleider sind ideal. Auch längere Strickjacken und Blazer eignen sich, sogar mit einem kürzeren Top darunter.
  • Leggings in Leder- und Glanzoptik mit derbem Strick kombinieren.
  • Ankle Boots und High Heels sind eine gute Schuhkombi. Im Herbst/Winter passen Stiefel und Stiefeletten immer.
  • Dunkle Farben schmeicheln der Figur. Wer es sich leisten kann betont durch auffällige Muster und Farben seine Beine.

Die auffälligsten Prints in Sachen Leggings findet man beim australischen Shop Black Milk Clothing (Lieferung auch nach Deutschland). Das sieht dann so aus:

Black Milk Clothing Leggins

Hier ein paar Kombinationstipps für das perfekte Leggings Outfit für den Herbst in klassischen schwarz-weiß Tönen:

Leggings Outfits

Closed Strickpulli Francomia Strickpulli Strickcardigan Guess Leggings Even&Odd Leggins Tamaris Stiefelette SPM Stiefelette
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